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08/09/2005     

VON:
Donaldson Filtration Deutschland GmbH
Büssingstr. 1
42781 Haan
Germany
.
KONTAKT:
Susanne Fulko
Marketing Communication
IFS-de@donaldson.com
.

  • IMMEDIATE RELEASE
MPH PRÄZISROHR: PRODUKTION GESTEIGERT, DRUCKLUFTKOSTEN DRASTISCH GESENKT. KLEINE URSACHE, GROßE WIRKUNG: KLUG GESPART DURCH LECKAGEORTUNG.

Welche Optimierungspotenziale bietet eine gepflegte Druckluftstation und –verteilung? Diese Frage stellten sich die Verantwortlichen im Werk Burbach der Mannesmann Hoesch Präzisrohr GmbH (MHP), das pro Jahr rund 30.000 Tonnen nahtlose Präzisionsrohre mit Durchmessern von 16 bis 90 mm herstellt. Sie erarbeiteten vor 2 ½ Jahren einen Maßnahmenplan, der neben einer optimierten Fahrweise der Kompressoren auch eine sorgfältige Leckageortung im gesamten Druckluftnetz vorsieht.

Damit beauftragte man den Service von Donaldson. Ein Donaldson-Servicetechniker kommt im Halbjahres-Turnus und untersucht mit eigens für diese Aufgabe entwickelten Messgeräte das gesamte Druckluftnetz auf Leckagen. Die Stellen werden jeweils markiert und von den MHP-Instandhaltern beseitigt.

Wie wichtig die Leckagebeseitigung ist, zeigt ein Beispiel: Durch ein einziges Loch von nur 2 mm Durchmesser entweichen in einem 10-bar-Netz pro Acht-Stunden-Schicht 192 m3 Druckluft (0,4 m3/min). Geht man von (realistischen) Erzeugungskosten von 0,03 Euro pro Kubikmeter aus, ergibt sich bei kontinuierlichem Betrieb durch die Beseitigung dieser einen Leckage eine jährliche Ersparnis von 6.300 Euro.

Durch das gesamte Maßnahmenpaket konnte MHP den Druckluftverbrauch auf nahezu die Hälfte reduzieren: von durchschnittlich 380.000 m3 pro Monat auf 210.000 m3. Dipl.-Ing. Helmut Korthals, Leiter Instandhaltung und Umweltschutzbeauftragter im MHP-Werk Burbach, schätzt, dass rund 50% dieser Einsparung auf die Leckageortung und –beseitigung zurückzuführen sind. Das würde bedeuten, dass das Werk allein durch die Leckagebeseitigung im Jahr rund 1 Mio. Kubikmeter Druckluft und etwa 30.000 Euro Druckluftkosten einspart.

Darüber hinaus ergeben sich weitere positive Effekte. Ende 2004 nahm das Werk eine neue, große Produktionsanlage in Betrieb, die mit Abstand der größte Druckluftverbraucher im Werk ist. Dennoch brauchte MHP nicht in die Druckluftversorgung zu investieren. Der erhebliche Zusatzbedarf konnte mit den vorhandenen Anlagen abgedeckt werden, weil der Druckluftverbrauch aufgrund der Optimierungsmaßnahmen zuvor so stark gesunken war. Ein weiterer Vorteil: Bei den regelmäßigen Untersuchungen der Druckluftverteilung konnte Donaldson auch schon Schwachstellen wie z.B. rissige Schläuche entdecken und damit Maschinenstillstand verhindern.



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